Möbelwerkstätte Furnier Adelsried · seit 1949
Alter Holzhobel mit Hobelspänen auf einer Werkbank in der Möbelwerkstätte Furnier

Schreinergeselle (m/w/d)

Wann hast du zuletzt ein ganzes Möbel gebaut?

Nicht angebaut. Nicht montiert. Nicht zu Ende gemacht, was jemand anderes angefangen hat. Gebaut – von der Zeichnung bis zu dem Moment, in dem der Kunde die Hand drüberstreicht.

Was wir im Haus haben

Warum wir fragen

Falls die Antwort „ist länger her" lautet, liegt das wahrscheinlich nicht an dir. Sondern daran, wo du gerade arbeitest.

Die meisten Schreinereien im Umkreis kaufen zu, was sich zukaufen lässt. Korpusse, Fronten, Schubladen. Was bleibt, ist Montage. Wer drei Jahre gelernt hat, wie man Holz verarbeitet, merkt das jeden Tag.

„Was selbst hergestellt werden kann, wird auch selbst hergestellt."

Der Maschinenpark

Was bei uns im Haus steht

Nichts davon ist Dekoration. Alles davon wirst du bedienen – und was du noch nicht kannst, zeigen wir dir. Komm gerne vorbei und ich zeig dir an einem schönen Abend unsere Werkstatt.

01 Rundholzlager Wir kaufen Massivholz stehend im Wald, bei Forstwirten aus der Region. Die Stämme suchen wir selbst aus.
02 Trockenkammer Eigene Holztrocknungsanlage, beheizt mit unseren eigenen Holzabfällen. Wir bestimmen, wann das Holz so weit ist.
03 Furnierpresse Besonders schöne Stämme werden zu Furnier verarbeitet. Presse und Zuschnitt bleiben bei uns.
04 CNC-Bearbeitungszentrum Modern und laufend erneuert. Traditionelles Handwerk heißt hier nicht, dass wir uns die Arbeit unnötig schwer machen.
05 Formatkreissäge Der Klassiker. Die Feinarbeit bleibt Handarbeit mit Auge und Erfahrung.
06 Lackierkabine Zu 90 Prozent auf Wasserbasis. Oberfläche ist bei uns kein Zukaufteil und keine Notlösung.
07 Und vieles mehr Damit ist die Liste nicht zu Ende. Mit diesen Maschinen arbeiten wir jeden Tag – den Rest zeigen wir dir am besten selbst.
Rundholzlager der Möbelwerkstätte Furnier mit gestapelten Baumstämmen
Unser Rundholzlager – der Anfang jedes Möbels

Vom Baum zum Möbel

Der Stamm stand im Wald, als wir ihn gekauft haben.

Das ist kein Marketingsatz, das ist unser Einkauf. Wir gehen mit den Forstwirten in den Bestand und suchen aus. Was daraus wird – Schnittholz oder Furnier – entscheiden wir, nicht ein Großhändler.

Ein Möbel, ein Verantwortlicher

Du gibst das Projekt nicht aus der Hand.

1

Aufmaß beim Kunden

Du fährst raus, misst auf und lernst die Leute kennen, für die du baust. Kein Zettel vom Büro.

2

Holz aussuchen

Aus dem eigenen Lager. Du siehst dem Brett an, ob es taugt.

3

Bauen

Zuschnitt, Korpus, Schubladen, Furnier. Alles hier, nichts angeliefert.

4

Oberfläche

Rund 300 Lacke stehen zur Auswahl. Der Kunde entscheidet am halbfertigen Möbel in unserer Werkstatt.

5

Ausliefern

Eigener Fuhrpark. Du fährst dein Möbel selbst zum Kunden.

6

Aufbauen

Bis zum letzten Anschluss. Und dann siehst du das Gesicht, wenn es fertig dasteht.

Die Bedingungen

Kein Akkord. Punkt.

Bei uns wird niemand nach Minuten bezahlt. Ein Möbel ist fertig, wenn es gut ist – nicht, wenn die Uhr abgelaufen ist. Alles Weitere ist Nebensache, aber es soll trotzdem stimmen.

Jeder vierte Freitag frei

Kein Gleitzeitkonto, das man erst füllen muss. Der Freitag ist frei.

Unbefristet, in Vollzeit

Von Anfang an. Keine Befristung „zum Kennenlernen".

Mach-mich-besser-Meeting

Einmal im Monat, zwei Stunden, der ganze Betrieb. Jeder sagt, was besser laufen muss. Verbesserungen kommen aus der Werkstatt, nicht aus dem Büro. Du redest ab dem ersten Monat mit.

Betriebliche Kranken- und Altersvorsorge

Dazu 50 Euro Sachbezug im Monat.

Kurze Wege

Die Geschäftsführer sind gelernte Schreinermeister und stehen selbst in der Werkstatt. Du musst niemandem erklären, warum eine Verbindung so und nicht anders gemacht wird.

Vergütung

Wir reden im ersten Gespräch offen darüber. Auch du darfst zuerst fragen.

Wer hier arbeitet

Dritte Generation. Und alle, die dazugehören.

Josef Furnier hat die Schreinerei 1949 im Ortskern von Adelsried gegründet. Heute führen Günther und Josef Furnier den Betrieb, beide Schreinermeister, dazu Sabine Furnier als Schreinermeisterin. Heute arbeiten 17 Menschen im Betrieb.

Die Belegschaft der Möbelwerkstätte Furnier im Schnittholzlager
Die Belegschaft im Schnittholzlager, Adelsried Möbelwerkstätte Furnier GmbH & Co. KG

Handwerk weitergeben

Wir bilden aus. Mehrfach ausgezeichnet.

Für die Ausbildung unserer Lehrlinge nehmen wir uns Zeit – auch das geht nur ohne Akkord. Wenn du irgendwann selbst jemanden anlernen willst, ist hier Platz dafür.

Handwerkzeug aufgelegt auf einer Werkbank in der Schreinerei
Werkbank in der Werkstatt

Bewerbung

Wir wollen nicht wissen, wo du in fünf Jahren stehst. Sondern was du gebaut hast.

Schritt 1

Ein Foto genügt

Schick uns per WhatsApp ein Bild von etwas, das du selbst gebaut hast. Gesellenstück, Küche, Treppe – egal. Das ist deine Bewerbung.

Schritt 2

Wir melden uns

Innerhalb von 24 Stunden. Auch dann, wenn es nicht passt.

Schritt 3

Komm vorbei

Zwanzig Minuten durch die Werkstatt, und du weißt, ob das deins ist. Alles Weitere danach.

Ansprechpartner: Günther Furnier, 08294 1277 · Kein Anschreiben, kein Motivationsschreiben, kein Bewerbungsfoto.

Häufige Fragen

Was du sonst noch wissen willst

Brauche ich den Führerschein C1?

Nein. Er ist gern gesehen, weil wir mit eigenem Fuhrpark ausliefern, aber er ist kein Muss. Klasse B reicht.

Muss ich Elektro- und Wasseranschlüsse bei Küchen können?

Wäre stark, ist aber keine Bedingung. Wenn du es kannst, sag es uns – das ist für uns wertvoll. Wenn nicht, bringen wir es dir bei.

Wie viel Werkstatt, wie viel Montage?

Rund 70 Prozent Werkstatt, 30 Prozent Montage. Der Schwerpunkt liegt also klar am eigenen Arbeitsplatz – die Montage gehört dazu, weil du dein Möbel selbst fertigstellen sollst.

Wie weit fahre ich zur Montage?

Unser Einzugsgebiet reicht etwa 150 Kilometer um Adelsried. Fahrzeiten sind bezahlte Arbeitszeit. Übernachtungen kommen bei weiter entfernten Montagen vor, sind aber die Ausnahme.

Ich bin gerade in ungekündigter Stellung. Ist das ein Problem?

Im Gegenteil. Wir gehen mit jeder Anfrage vertraulich um und melden uns so, wie du es willst – abends, am Wochenende, per WhatsApp. Niemand erfährt von uns, dass du dich umsiehst.

Was passiert nach dem ersten Gespräch?

Ein Probetag in der Werkstatt. Bezahlt. Du arbeitest mit, wir sehen dir zu, du siehst uns zu. Danach entscheiden beide Seiten.

Kein Papierkram

Ein Foto, eine Nachricht. Das genügt.

Schick uns ein Bild von etwas, das du gebaut hast – oder auch nur einen Satz. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden, auch dann, wenn es nicht passt.

Kein WhatsApp? Ruf einfach an: 08294 1277

Auch abends oder samstags – sag einfach, wann es dir passt. Wir gehen mit jeder Anfrage vertraulich um.

Ansprechpartner: Günther Furnier · Kein Anschreiben, kein Motivationsschreiben, kein Bewerbungsfoto.