Schreinergeselle (m/w/d)
Wann hast du zuletzt ein ganzes Möbel gebaut?
Nicht angebaut. Nicht montiert. Nicht zu Ende gemacht, was jemand anderes angefangen hat. Gebaut – von der Zeichnung bis zu dem Moment, in dem der Kunde die Hand drüberstreicht.
Was wir im Haus haben
Warum wir fragen
Falls die Antwort „ist länger her" lautet, liegt das wahrscheinlich nicht an dir. Sondern daran, wo du gerade arbeitest.
Die meisten Schreinereien im Umkreis kaufen zu, was sich zukaufen lässt. Korpusse, Fronten, Schubladen. Was bleibt, ist Montage. Wer drei Jahre gelernt hat, wie man Holz verarbeitet, merkt das jeden Tag.
Der Maschinenpark
Was bei uns im Haus steht
Nichts davon ist Dekoration. Alles davon wirst du bedienen – und was du noch nicht kannst, zeigen wir dir. Komm gerne vorbei und ich zeig dir an einem schönen Abend unsere Werkstatt.
Vom Baum zum Möbel
Der Stamm stand im Wald, als wir ihn gekauft haben.
Das ist kein Marketingsatz, das ist unser Einkauf. Wir gehen mit den Forstwirten in den Bestand und suchen aus. Was daraus wird – Schnittholz oder Furnier – entscheiden wir, nicht ein Großhändler.
Ein Möbel, ein Verantwortlicher
Du gibst das Projekt nicht aus der Hand.
Aufmaß beim Kunden
Du fährst raus, misst auf und lernst die Leute kennen, für die du baust. Kein Zettel vom Büro.
Holz aussuchen
Aus dem eigenen Lager. Du siehst dem Brett an, ob es taugt.
Bauen
Zuschnitt, Korpus, Schubladen, Furnier. Alles hier, nichts angeliefert.
Oberfläche
Rund 300 Lacke stehen zur Auswahl. Der Kunde entscheidet am halbfertigen Möbel in unserer Werkstatt.
Ausliefern
Eigener Fuhrpark. Du fährst dein Möbel selbst zum Kunden.
Aufbauen
Bis zum letzten Anschluss. Und dann siehst du das Gesicht, wenn es fertig dasteht.
Die Bedingungen
Kein Akkord. Punkt.
Bei uns wird niemand nach Minuten bezahlt. Ein Möbel ist fertig, wenn es gut ist – nicht, wenn die Uhr abgelaufen ist. Alles Weitere ist Nebensache, aber es soll trotzdem stimmen.
Jeder vierte Freitag frei
Kein Gleitzeitkonto, das man erst füllen muss. Der Freitag ist frei.
Unbefristet, in Vollzeit
Von Anfang an. Keine Befristung „zum Kennenlernen".
Mach-mich-besser-Meeting
Einmal im Monat, zwei Stunden, der ganze Betrieb. Jeder sagt, was besser laufen muss. Verbesserungen kommen aus der Werkstatt, nicht aus dem Büro. Du redest ab dem ersten Monat mit.
Betriebliche Kranken- und Altersvorsorge
Dazu 50 Euro Sachbezug im Monat.
Kurze Wege
Die Geschäftsführer sind gelernte Schreinermeister und stehen selbst in der Werkstatt. Du musst niemandem erklären, warum eine Verbindung so und nicht anders gemacht wird.
Vergütung
Wir reden im ersten Gespräch offen darüber. Auch du darfst zuerst fragen.
Wer hier arbeitet
Dritte Generation. Und alle, die dazugehören.
Josef Furnier hat die Schreinerei 1949 im Ortskern von Adelsried gegründet. Heute führen Günther und Josef Furnier den Betrieb, beide Schreinermeister, dazu Sabine Furnier als Schreinermeisterin. Heute arbeiten 17 Menschen im Betrieb.
Handwerk weitergeben
Wir bilden aus. Mehrfach ausgezeichnet.
Für die Ausbildung unserer Lehrlinge nehmen wir uns Zeit – auch das geht nur ohne Akkord. Wenn du irgendwann selbst jemanden anlernen willst, ist hier Platz dafür.
Bewerbung
Wir wollen nicht wissen, wo du in fünf Jahren stehst. Sondern was du gebaut hast.
Ein Foto genügt
Schick uns per WhatsApp ein Bild von etwas, das du selbst gebaut hast. Gesellenstück, Küche, Treppe – egal. Das ist deine Bewerbung.
Wir melden uns
Innerhalb von 24 Stunden. Auch dann, wenn es nicht passt.
Komm vorbei
Zwanzig Minuten durch die Werkstatt, und du weißt, ob das deins ist. Alles Weitere danach.
Ansprechpartner: Günther Furnier, 08294 1277 · Kein Anschreiben, kein Motivationsschreiben, kein Bewerbungsfoto.
Häufige Fragen
Was du sonst noch wissen willst
Brauche ich den Führerschein C1?
Nein. Er ist gern gesehen, weil wir mit eigenem Fuhrpark ausliefern, aber er ist kein Muss. Klasse B reicht.
Muss ich Elektro- und Wasseranschlüsse bei Küchen können?
Wäre stark, ist aber keine Bedingung. Wenn du es kannst, sag es uns – das ist für uns wertvoll. Wenn nicht, bringen wir es dir bei.
Wie viel Werkstatt, wie viel Montage?
Rund 70 Prozent Werkstatt, 30 Prozent Montage. Der Schwerpunkt liegt also klar am eigenen Arbeitsplatz – die Montage gehört dazu, weil du dein Möbel selbst fertigstellen sollst.
Wie weit fahre ich zur Montage?
Unser Einzugsgebiet reicht etwa 150 Kilometer um Adelsried. Fahrzeiten sind bezahlte Arbeitszeit. Übernachtungen kommen bei weiter entfernten Montagen vor, sind aber die Ausnahme.
Ich bin gerade in ungekündigter Stellung. Ist das ein Problem?
Im Gegenteil. Wir gehen mit jeder Anfrage vertraulich um und melden uns so, wie du es willst – abends, am Wochenende, per WhatsApp. Niemand erfährt von uns, dass du dich umsiehst.
Was passiert nach dem ersten Gespräch?
Ein Probetag in der Werkstatt. Bezahlt. Du arbeitest mit, wir sehen dir zu, du siehst uns zu. Danach entscheiden beide Seiten.
Kein Papierkram
Ein Foto, eine Nachricht. Das genügt.
Schick uns ein Bild von etwas, das du gebaut hast – oder auch nur einen Satz. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden, auch dann, wenn es nicht passt.
Kein WhatsApp? Ruf einfach an: 08294 1277
Auch abends oder samstags – sag einfach, wann es dir passt. Wir gehen mit jeder Anfrage vertraulich um.
Ansprechpartner: Günther Furnier · Kein Anschreiben, kein Motivationsschreiben, kein Bewerbungsfoto.


